Frontalzusammenstoß bei Struthmühle fordert Todesopfer

Donnerstag, den 08. November 2018 um 22:13 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Ein Frontalzusammenstoß zweier Pkws auf der L 3073 bei der Struthmühle ereignete sich am 8. November 2018 Ein Frontalzusammenstoß zweier Pkws auf der L 3073 bei der Struthmühle ereignete sich am 8. November 2018 Foto: 112-magazin

GEMÜNDEN. Wie bereits in unserer Erstmeldung mitgeteilt wurde, kam es am heutigen Donnerstag um 15.24 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3073 zwischen Gemünden und Wohratal. Eine Frau aus Gemünden wurde schwerstverletzt - für einen 70 Jahre alten Mann aus einem Wohrataler Ortsteil kam jede Hilfe zu spät.

Nach Angaben der Polizei befuhr nach derzeitigem Ermittlungsstand eine 56-jährige Frau mit ihrem weißen Opel Meriva die Landesstraße aus Richtung Wohratal kommend in Richtung Gemünden. In Höhe der Struthmühle, geriet die 56-Jährige mit ihrem Fahrzeug aus bisher nicht bekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem Pkw eines 70-jährigen Mannes zusammen, der die Landesstraße in entgegengesetzter Richtung befuhr.

Bei dem Zusammenstoß wurde der 70-Jährige in seinem Opel Astra eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Die 56-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in das Kasseler Krankenhaus transportiert. Zur Rekonstruktion des Unfallherganges wurde durch die Staatsanwaltschaft Marburg ein Sachverständiger beauftragt. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Landesstraße bis etwa 20 Uhr voll gesperrt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 17.500 Euro geschätzt.

Alarmiert wurden auch die Wehren aus Gemünden und Sehlen, die mit hydraulischem Gerät das Autowrack des Verstorbenen manipulieren mussten um den Leichnam bergen zu können. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andre Boucsein wurden die 18 Einsatzkräfte auch zur Absicherung der Unfallstelle herangezogen. Des weiteren wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet sowie auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und aufgenommen.

Neben den Kräften der Feuerwehren waren ein Rettungshubschrauber, zwei RTWs, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und die Polizei vor Ort. Das Abschleppunternehmen AVAS aus Frankenberg transportierte die beiden völlig zerstörten Unfallwagen ab. (112-magazin)


Zuletzt geändert am Donnerstag, den 08. November 2018 um 23:02 Uhr