Zu schnell unterwegs - BMW kracht in Geländer

Dienstag, den 02. Oktober 2018 um 08:36 Uhr Verfasst von  Marvin Schreck
Am 1. Oktober kam es in der Uferstraße in Frankenberg zu einem Alleinunfall - Zeugen berichten, der Wagen sei mit überhöhter Geschwindigkeit in der 30-er Zone unterwegs gewesen Am 1. Oktober kam es in der Uferstraße in Frankenberg zu einem Alleinunfall - Zeugen berichten, der Wagen sei mit überhöhter Geschwindigkeit in der 30-er Zone unterwegs gewesen Fotos: 112 Magazin

FRANKENBERG. Am Montagabend sorgte ein Alleinunfall für Einsatztätigkeiten der Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizeikräften in Frankenberg - insgesamt entstand ein Sachschaden von 19.000 Euro.

Gegen 21.10 Uhr befuhr ein 20-jähriger Mann aus Allendorf (Eder) mit zwei Insassen aus Frankenberg (18) und Lichtenfels 19 Jahre alt, die 30-er Zone der Uferstraße in Frankenberg in Richtung Korbach, bis sein 3er BMW ins Schleudern geriet und er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dabei krachte er frontal in die Straßengeländer und kam quer auf Höhe der Bushaltestelle „Uferstraße“ zum Stehen. Eine aufmerksame Zeugin setze daraufhin umgehend den Notruf ab.

Streifenwagen, so wie zwei RTWs und ein Notfalleinsatzfahrzeug (NEF) wurden zur Unfallstelle alarmiert. Während die drei Insassen des Fahrzeugs durch den Rettungsdienst und eine Notärztin versorgt und ins Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht wurden, nahmen zwei Beamte der Polizeistation Frankenberg den Unfall auf. Grund für den Crash dürfte wohl nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen sein, obwohl der Fahrer angab nicht schneller, als 30 km/h gefahren zu sein. Zeugen des Unfalls gaben indes an, dass der Fahrer mit Vollgas die "Schikane" nehmen wollte.

Den Schaden bezifferte die Polizei vor Ort auf etwa 9000 Euro an den Straßengeländern; der 3er BMW konnte nur noch mit wirtschaftlichem Totalschaden (10.000 Euro) begutachtet werden.

Da bei dem Aufprall diverse Autoteile abgerissen und auf der Straße verteilt worden waren, veranlasste die Polizei, dass die Kernstadtwehr alarmiert wurde, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen, so wie Autoteile aufzusammeln. So rückten ein Kleinalarmfahrzeug, ein HLF und der Kommandowagen aus.

Ein Bergeunternehmen aus Frankenberg transportierte während der Aufräumarbeiten das Unfallfahrzeug ab. Da die Straßengeländer nicht in die Straße ragten, brauchte man in den späten Abendstunden vorerst nicht weiter tätig werden.

Während des Einsatzes, war die Straße komplett gesperrt. Nach rund 90 Minuten konnten alle Einsatzkräfte wieder abrücken. Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel. (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 1.10.2018 in Frankenberg

Zuletzt geändert am Dienstag, den 02. Oktober 2018 um 09:54 Uhr