Willinger schlägt Polizistin und spuckt - Zellenübernachtung

Montag, den 12. Februar 2018 um 12:25 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Ein 36 Jahre alter Geschäftsmann aus Willingen musste den Beamten ins Polizeigewahrsam folgen Ein 36 Jahre alter Geschäftsmann aus Willingen musste den Beamten ins Polizeigewahrsam folgen Symbolfoto: Polizei/ots (Archiv)

WILLINGEN/MEDEBACH. Für Aufmerksamkeit sorgte am Sonntag ein 36-jähriger Geschäftsmann in Medebach - der Willinger hatte die Musik weit aufgedreht und die Nachbarschaft um den Schlaf gebracht. Nach Auskunft eines Zeugen wurde die Polizei um Mitternacht zu einer Ruhestörung an der Oesterstraße gerufen. Gegenüber den Polizeibeamten reagierte der 36-jährige "Phonetiker" uneinsichtig und aggressiv. Die Beamten ermahnten den Mann die Musik leiser zu stellen und verließen das Gebäude.

Um seinem Unmut Ausdruck zu verleihen, setzte der Mann den Beamten nach und beschimpfte die Streifenwagenbesatzung lautstark im Außenbereich. Einen nun ausgesprochenen Platzverweis kam der alkoholisierte Willinger nicht nach. Er attackierte die Beamten weiter und verletzte durch einen Schlag eine Polizistin.

Nach diesem tätlichen Angriff war die Geduld der Streifenwagenbesatzung zu Ende. Der Mann wurde auf den Boden gebracht, gefesselt und anschließend ins Gewahrsam transportiert. Während der Fahrt wurden die Streifenwagenbesatzung permanent von dem Geschäftsmann beleidigt. Auch spuckte der Gewalttäter einen Polizisten an, sodass der Willinger seinen Rausch in der Ausnüchterungszelle der Polizeidienststelle Brilon ausschlafen musste.

Außer eingeleiteten Strafverfahren wegen Beleidigung, Ruhestörung und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte muss der Willinger für die Übernachtung auf der Steinpritsche und die Reinigung des Streifenwagens tief in die Tasche greifen. (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Montag, den 12. Februar 2018 um 15:32 Uhr