Bad Arolsen: Nach Frontalzusammenstoß weggerannt

Sonntag, den 13. August 2017 um 08:33 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Die Fahndung nach den drei flüchtigen Autoinsassen dauert an. Die Fahndung nach den drei flüchtigen Autoinsassen dauert an. Foto: pfa/Archiv

BAD AROLSEN. Nach einem Frontalzusammenstoß an der Stadtkirche sind der Unfallverursacher und seine beiden Mitfahrer am Samstagabend ausgestiegen und zu Fuß von der Unfallstelle geflüchtet. Die Fahndung nach den drei Männern verlief bislang ohne Erfolg.

Der Verkehrsunfall passierte am Samstagabend gegen 21.20 Uhr am Kirchplatz: Im rechtwinkligen Straßenverlauf geriet der mit drei Männern besetzte VW Polo auf die Gegenspur, wo er frontal mit dem entgegenkommen VW Passat eines Ehepaares aus Wolfhagen zusammenstieß. Unmittelbar nach der Kollision stiegen die Männer aus dem Polo aus und rannten über den Kirchplatz in Richtung Rathausstraße davon.

Um die beiden leicht verletzten Wolfhager - ein 55 Jahre alter Mann und seine 56-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz - kümmerten sich der Polofahrer und seine Begleiter nicht. Das Ehepaar aus dem Nachbarkreis gab an, bei den Flüchtigen soll es sich um große junge Männer gehandelt haben, von denen einer einer rote Kappe getragen habe. Nähere Beschreibungen waren nicht möglich. Der Fahrer muss am Kopf verletzt sein, denn die Frontscheibe des zurückgelassenen Wagens war über dem Lenkrad geplittert. Die Polizei stellte das Auto sicher.

Die Überprüfungen der Polizei ergaben, dass der Wagen auf einen 31 Jahre alten Mann aus Bad Arolsen zugelassen ist. Ob der Fahrzeughalter am Samstagabend auch selbst am Steuer gesessen hatte, war zunächst unbekannt. Die Ermittlungen, unter anderem wegen Unfallflucht und zur sogenannten Fahrereigenschaft, dauern an. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 9000 Euro.

Die Arolser Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Unfall und den Insassen des grauen Polos machen können. Der Wagen war bereits zuvor in der Residenzstadt durch eine rasante Fahrweise aufgefallen. Auch das könnten weitere Zeugen gesehen haben, die eventuell Angaben zu den Personen im Wagen machen können. Wer die Ermittlungen mit Hinweisen unterstützen kann, der wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05691/9799-14 auf der Wache zu melden. (pfa)  

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Zuletzt geändert am Sonntag, den 13. August 2017 um 12:23 Uhr
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