Bei Kontrolle erwischt: Frau mit weit über zwei Promille

Dienstag, den 16. August 2016 um 12:15 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Kontrollstelle an der B 252 zwischen Twiste und Berndorf. Die Kontrollstelle an der B 252 zwischen Twiste und Berndorf. Fotos: Polizei

WILLINGEN/TWISTETAL. Mit weit mehr als zwei Promille Alkohol im Blut ist eine Autofahrerin am helllichten Tag in eine Verkehrskontrolle geraten. Sie musste eine Blutprobe und vor allem ihren Führerschein abgeben. Innerhalb von fünf Stunden überprüften die Beamten im Rahmen einer länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollwoche mehr als 150 Autos.

Bei der Verkehrskontrolle am Montag wurden die Beamten aus Waldeck-Frankenberg von Kollegen der Bereitschaftspolizei unterstützt. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr kontrollierten sie zunächst den Verkehr auf der Bundesstraße 251 in Willingen in Höhe Stryck und von 13 bis 16 Uhr auf der B 252 zwischen Berndorf und Twiste. Sie kontrollierten dabei mehr als 150 Fahrzeuge und hielten sie auf einem Parkplatz an.

Hervorzuheben ist die Kontrolle einer 32-jährigen Frau aus dem Raum Bad Arolsen, die die Beamten stoppten. Bei der Kontrolle war schnell klar, dass die Fahrzeugführerin reichlich Alkohol konsumiert hatte. Der gemessene Wert bei dem freiwilligen Atemalkoholtest lag weit über zwei Promille. Deshalb musste sie auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und durfte die Fahrt nicht fortsetzen. Ihr Führerschein wurde sichergestellt, ein Strafverfahren gegen die Frau wurde eingeleitet.

"Weit jenseits der absoluten Fahruntüchtigkeit"
Einsatzleiter Uwe Tenbusch: "Solch einen hohen Promillewert hat man nachmittags um 14 Uhr auch nicht alle Tage, dieser Wert liegt weit jenseits der absoluten Fahruntüchtigkeit" - diese liegt laut Gesetz in Deutschland ab einem Wert von 1,1 Promille vor. Insgesamt zeigte sich der Einsatzleiter aber mit den Kontrollmaßnahmen sehr zufrieden. "Die Verkehrsteilnehmer begrüßten die Kontrollen und zeigten sich gelassen". Das konnten sie auch, denn die Beamten ahndeten nur einige wenige - nämlich gerade mal zehn - Ordnungswidrigkeiten mit einem Verwarnungsgeld. Geschwindigkeiten wurden nicht gemessen. Auch gesuchte Straftäter gingen den Beamten bei der Kontrolle nicht ins Netz. (ots/pfa) 

Zuletzt geändert am Dienstag, den 16. August 2016 um 12:51 Uhr