Artikel nach Markierung anzeigen: Wildschaden

Reh springt in A-Klasse: Fahrzeug brennt aus

Dienstag, den 17. April 2018 um 15:06 Uhr
BAD WILDUNGEN. Einen ungewöhnlichen Wildunfall mit schlimmen Folgen, hatte am Dienstagmorgen die Fahrerin einer Mercedes A-Klasse zu verkraften: ihr weißer Benz brannte nach der Kollision mit einem Reh völlig aus.Auf gut 25.000 Euro Sachschaden beläuft…
Veröffentlicht in Feuerwehr

Keiler wird von Audi mitgenommen - 5000 Euro Sachschaden

Samstag, den 24. März 2018 um 09:25 Uhr
BAD WILDUNGEN/HUNDSDORF. Bei der Überquerung der Bundesstraße 253 am Freitagabend, musste eine Wildsau ihr Leben lassen. Ein Audi erfasste den Keiler frontal.Ereignet hatte sich der Unfall in den späten Abendstunden des 23. März, als ein…
Veröffentlicht in Polizei

Wildunfälle und Wildschäden - Intensivere Jagdausübung

Freitag, den 13. Oktober 2017 um 13:48 Uhr
WALDECK-FRANKENBERG. Hohe Wildschweinbestände sorgen nicht nur bei Landwirten für Unbehagen. Auch Kraftfahrzeugführer haben mit einer deutlichen Zunahme an Wildunfällen zu kämpfen. Waren es im Jahr 2016 im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September noch…
Veröffentlicht in Polizei

Drückjagd auf Sauen - Feuerwehr sichert Straße ab

Samstag, den 09. September 2017 um 06:00 Uhr
HEMMIGHAUSEN/EIMELROD. Hohe Wildschäden durch Schwarzwild in Maisschlägen und auf Grünlandflächen haben im Landkreis Waldeck-Frankenberg rasant zugenommen. Obwohl die Waldecker Jäger immer höhere Abschusszahlen an die untere Jagdbehörde in Korbach melden, nimmt die Population der Wildschweine…
Veröffentlicht in Feuerwehr

Neue Wildschadenregelung

Dienstag, den 05. Februar 2013 um 19:11 Uhr

DIEMELSEE. Die Gemeinde Diemelsee wird im Rahmen des neuen hessischen Jagdgesetzes eine Berechnung der Verwaltungskosten bei Wild- und Jagdschäden vornehmen. Bislang war dieser Dienst kostenlos. Wie Rainer Fischer von der Gemeinde Diemelsee auf Nachfrage von 112-magazin.de  mitteilte, werden pro 15 Minuten 12,55€ berechnet. Das sind immerhin gut 50,-€ pro Stunde. Ob die Anfahrtskosten  noch dazukommen, ist bis jetzt nicht bekannt. Die amtlichen Wildschadenschätzer der Gemeinde Diemelsee, Martin Vollbracht aus Giebringhausen und Kurt Biederbick aus Sudeck sind mit der Aufgabe betraut das neue Gesetz zum 01.April 2013 umzusetzen. Die Kosten für die Wildschadenschätzung wird in Zukunft derjenige bezahlen, der den Schätzer bestellt hat, so Kurt Biederbick gegenüber 112-magazin.de.

Gerade vor dem Hintergrund, dass der Schwarzwildbestand immer mehr zunimmt, rät Kurt Biederbick zur Besonnenheit bei Jagdpächtern und Landwirten. Zumindest kann man ausschliessen, dass die Schätzer ab 01. April wegen 15,-€  Wildschaden gerufen werden, da die Kosten des Schätzens erheblich teurer sind. Miteinander statt gegeneinander sollte die Devise heißen.

Die Fotos zeigen Wiesenschäden durch Schwarzwild in der Gemarkung Rhenegge und Stormbruch im Januar und Februar 2013.

 

 

Veröffentlicht in Archiv - Sammlung

Wildschaden über Weihnachten

Mittwoch, den 26. Dezember 2012 um 13:35 Uhr

DIEMELSEE. Die Weihnachstfeiertage am Diemelsee werden in diesem Jahr durch Schneeschmelze und Dauerregen begleitet. Ein Grund mehr mir Sorgen über die nun auftretenden Wildschäden zu machen. Durch die aufgeweichten Wiesen werden die Sauen magisch angezogen um nach Würmern, Käfern und Mäusen zu suchen. Das sie dabei hektarweise Grünland verwüsten und den Jagdpächtern und Landwirten enorme Schäden zufügen, wissen diese borstigen Gesellen natürlich nicht.  

Ich entschließe mich daher in den frühen Morgenstunden an einen Wiesenkopf bei Bauer Pohlmann zu pirschen und auf den Rückwechsel auf Sauen zu passen. Schön ist, dass der Schadhügel nicht zu unserem Revier gehört, vielmehr hat der Jagdnachbar den Arger und die Kosten zu tragen. Die Wiese ist nämlich komplett in den vorangegangenen Nächten umgebrochen worden.

Gesagt,getan, die beiden Wachtelhunde EMMA und KIRA werden gegen 6:00 Uhr in den Jimny gehoben, die Waffe ( Mauser M03 ) im Kaliber 9,3 x 62 auf dem Vordersitz verstaut, das Zeiss Glas umgehängt und schon sind wir auf dem Weg über die Diemelbrücke Richtung Stormbruch unterwegs. Leiser Nieselregen begleitet mein Anpirschen, die Sicht ist verhältnismäßig gut und als ich um Bauer Zechers Fichten herum pirsche erkenne ich schemenhaft eine Sau im  8 x 68.

Nun heisst es  keine Zeit verlieren, ich umschlage den Fichtenbestand und schiebe mich an die in der Wiese befindliche Rindertränke heran. Die Entfernung zur Sau beträgt etwas mehr als 70 Meter, allein die Sau steht im Revier des Nachbarn. Meine kleine Wachtelhündin EMMA  habe ich an der Leine, ich möchte kein Risiko eingehen, durch die letzten Drückjagden ist sie voller Adrenalin und eine Hatz möchte ich nicht riskieren. Ich gehe davon aus, dass die Sau den kürzesten Weg  zur nächsten Dickung nimmt und das bedeutet, dass die Sau an mir vorbei ziehen muss um ihren Einstand zu erreichen.

Banges warten von ca. 15 Minuten, in der die Sau auch den letzten grünen Streifen der Wiese umbricht, lässt mein Jagdfieber steigen. Wie wird sich der Schwarzkittel entscheiden? Wechselt er in die Eschenseite oder in den Hagen? Nun, Diana ist mir und meiner Hündin am frühen Morgen des 26. Dezember hold. Der Frischling, der seltsamerweise allein unterwegs ist, zieht etwa 50 Meter an uns vorbei, die junge Wachtelhündin gibt keinen Laut von sich, der Körper vibriert unter dem Beutetrieb, gespannt verfolgt sie das Geschehen als ich die Waffe anbacke und der Rotpunkt auf dem Teller der Sau mitzieht...Einstechen und Schuss, das 18 Gramm  Geschoss durchschlägt das Genick des Frischlings und die Sau bricht im Knall des Schusses zusammen.

Nun schnalle ich die Hündin und schicke sie voran. Vorsichtig nähert sie sich der Sau, hat sie doch bei den letzten Jagden schmerzhaft  erleben müssen, dass Sauen sich auch wehren können. Nachdem sie festgestellt hat, dass kein Leben mehr  in dem Schwarzkittel ist, wird die Sau gebeutelt. Ich lasse sie gewähren und entlade meine Waffe, nehme mein Jagdmesser und breche die Sau auf. Das Herz und die Leber wird zwischen den beiden Hündinnen aufgeteilt. Das hat den Vorteil, dass ich heute das Hundefutter gespart habe, wichtiger aber ist, dass die Hunde nach erfolgreicher Jagd " Ihren Anteil " an der Beute erhalten.

 

Veröffentlicht in Archiv - Sammlung

Hoher Wildschaden - keine Jäger

Dienstag, den 13. November 2012 um 08:54 Uhr

 

BETTENFELD/EIFEL. Die Bettenfelder Jagd umfasst ca. 1600 Hektar. Ausser der Jagdpacht mussten die Jagdpächter bis zu 150.000 € jährlich zahlen. Damit ist am 31.03.2013 nach Beendigung der Jagdperiode nun Schluss.
 
Im Besonderen der Maisanbau hat dazu geführt, dass die drei Pächter aus dem Raum Köln den Vertrag für die Hochwildjagd ab dem 01. April 2013 nicht weiter verlängern.
 
Nun hat sich die Jagdgenossenschaft, die die Grundeigentümer vertritt auf die Suche nach neuen Pächtern gemacht, bisher ohne Erfolg. Bis jetzt hat sich nur ein  einziger Interessent gemeldet. Ein Angebot wurde aber nicht abgebegen.
 
Sollte bis zum Beginn des neuen Jagdjahres kein Nachfolger gefunden werden, kann es für die Grundbesitzer teuer werden, da die Jagdgenossenschaft den Part der Pächter übernehmen und für die Wildschäden selbst aufkommen müssen.
 
Ein weiteres Problem werden die Jagdgenossen nun ebenfalls bekommen. Wer übernimmt in Zukunft die Hege und  Pflege des Reviers, wer trägt den Vorgaben der Berufsgenossenschaft Rechnung ? Wer tätigt den gesetzlich vorgeschriebenen Abschuss. Das müsste dann ein Berufsjäger erledigen und der kostet nun einmal eine Menge Geld. Wir sind sehr gespannt... 
 
 
 
 

 
Veröffentlicht in Archiv - Sammlung

Katja Wörle

Donnerstag, den 19. April 2012 um 08:32 Uhr
Warum kommen eigentlich immer dann die Schweine, wenn kein Mond ist?? Unser Revier sieht aus wie ein Truppenübungsplatz und wenn man draussen sitzst erwischt man eh keine!
Von Katja Wörle
Veröffentlicht in Archiv - Sammlung