Scheune brennt in Ehringen - Feuerwehr rettet Wohnhaus (aktualisiert)

Dienstag, den 01. Januar 2019 um 10:26 Uhr Verfasst von  112-Magazin
Am 1. Januar brannte eine Scheune in Ehringen Am 1. Januar brannte eine Scheune in Ehringen Fotos: 112-magazin.de

VOLKMARSEN-EHRINGEN. Stallungen und ein Scheunengebäude brannten am Neujahrsmorgen mitten im Ortskern von Ehringen nieder -  Menschen oder Tiere wurden nicht verletzt.

Gegen 8.25 Uhr wurden die Bewohner in Ehringen durch Sirenenalarm auf ein Ereignis aufmerksam gemacht, das noch lange in den Köpfen haften bleiben wird. Eine etwa 80 Meter hohe Rauchsäule am regnerischen Himmel wies den heraneilenden Menschen die Richtung zum Stall- und Scheunenbrand in der Oberstraße. Schnell war klar, dass hier nur die Feuerwehr etwas ausrichten kann um ein Wohnhaus, dass sich an die brennenden Stallungen und an eine mit Stroh und Heu gebanste Scheune anschließt, zu retten.

In der Alarmmeldung der Feuerleitstelle Waldeck-Frankenberg wurde ein Großbrand angegeben. Daher wurden neben der Ehringer Wehr auch die im Alarmplan ausgewiesenen Kräfte aus Wolfhagen, Viesebeck und Lüterheim, sowie die Kernstadtwehr aus Volkmarsen und Bad Arolsen in die Einsatzplanung einbezogen. Mit Drehleitern aus Bad Arolsen und Wolfhagen wurden die ersten Löschangriffe aus der Vogelperspektive gestartet. Derweil wurden Leitungen zur Erpe gelegt, um die natürliche Löschwasserversorgung aufzubauen.

Löschtrupps unter Atemschutz gingen mit C-Rohren vor, um eine Riegelstellung zu organisieren. Einsatzleiter Kai Wiebusch erkannte schnell die Notwendigkeit, die Brandschutzmauer zwischen dem Wohnhaus und dem Scheunengebäude zu sichern. Dies gelang zur Erleichterung aller sehr gut. Ständig wurde mit der Wärmebildkamera die Temperatur der Mauer gemessen.

Trotz des großartigen Engagements von Polizei, Feuerwehr und Mitarbeitern des DRK konnten die Stallgebäude nicht gerettet werden. Über die Schadenshöhe wurden noch keine Angaben gemacht. Auch die Brandursache muss noch ermittelt werden.

Den Besitzern der Stallungen fiel zumindest ein Stein vom Herzen: die Pferde waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht in den Stallungen untergebracht, sondern in einer angrenzenden Koppel. (112-magazin)

Zuletzt geändert am Dienstag, den 01. Januar 2019 um 14:59 Uhr

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