Küche fängt Feuer - Hund stirbt an Rauchgasvergiftung

Donnerstag, den 29. November 2018 um 15:41 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Unter schwerem Atemschutz mussten die Einsatzkräfte in Schiffelbach einen Kellerbrand löschen Unter schwerem Atemschutz mussten die Einsatzkräfte in Schiffelbach einen Kellerbrand löschen Symbolbild 112-magazin

GEMÜNDEN-SCHIFFELBACH. Teilweise unter schwerem Atemschutz drangen am Donnerstagvormittag Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Gemünden, Schiffelbach, Sehlen und Grüsen in ein Gebäude im Gemündener Ortsteil Schiffelbach ein - während die Besitzer nicht im Haus anwesend waren, starb ein Hund an den Folgen einer Rauchgasvergiftung.

Alarmiert wurden die Wehren um 9.14 Uhr über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, weil eine Nachbarin starke Rauchentwicklung im Gebäude mit der Hausnummer 6 ½ gemeldet hatte. Etwa 27 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor André Bucsein konnten mit einem schnellen Löschangriff den Brand im Keller des Hauses löschen - die Suche nach Personen im Haus blieb erfolglos.

Wie sich später herausstellen sollte, war der Herd vor Verlassen des Hauses angeschaltet worden, sodass es zu einer Überhitzung gekommen sei, vermutet die Polizei in einer Stellungnahme. Dabei sei die Küchenzeile in Brand geraten. Starke Rauchentwicklung habe dazu geführt, dass der Haushund, der sich im Kellerraum befunden hatte, an den Folgen einer Rauchgasentwicklung gestorben war.

Im Nachgang wurde die Küchenzeile abgerissen und mit einer Wärmebildkamera die dahinterliegende Wand kontrolliert. Dabei mussten Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Des weiteren wurde mit einem Lüfter das Haus rauchfrei geblasen. Am Einsatzgeschehen beteiligt war ein Rettungsteam zur Brandstellenabsicherung und die Polizei aus Frankenberg, die den Vorgang protokollierte. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor.

Um 11.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Donnerstag, den 29. November 2018 um 17:25 Uhr