Sägewerk brennt in Mengeringhausen - Bundesstraße 252 gesperrt

Samstag, den 06. Oktober 2018 um 05:27 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Am 6. Oktober brannte ein Sägewerk im Gewebegebiet Söllinge - der Sachschaden ist hoch, verletzt wurde niemand Am 6. Oktober brannte ein Sägewerk im Gewebegebiet Söllinge - der Sachschaden ist hoch, verletzt wurde niemand Foto: Feuerwehr Bad Arolsen

BAD AROLSEN/MENGERINGHAUSEN. Ein Großbrand im Mengeringhäuser Gewerbegebiet Söllinge hat in den frühen Morgenstunden des 6. Oktober Teile eines Sägewerks vernichtet, der Sachschaden geht in die Millionen .

Bis 10 Uhr wird die Bundesstraße 252 zwischen den Abfahrten Mengeringhäuser Feld und Hagenstraße gesperrt bleiben, sagte ein Beamter der Polizeistation Korbach gegenüber 112-magazin.de. Hessen Mobil hatte noch während des Brandeinsatzes die Umleitungsbeschilderungen aufgebaut. Alarmiert wurden die kompletten Feuerwehren aus Bad Arolsen und den Stadtteilen gegen 1.45 Uhr mit dem Stichwort "F3, brennt Scheune". Nachalarmiert wurden die Wehren aus Wolfhagen, Korbach und Diemelstadt. Mit drei Drehleitern aus Bad Arolsen, Wolfhagen und Korbach, konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Firmengebäude verhindert und wichtige Maschinen und Spezialfahrzeuge vor den Flammen gerettet werden, ein Radlader und drei Teleskoplader branten jedoch völlig aus.

Mindestens zehn Propangasflaschen wurden aus dem Gefahrengebiet gebracht und die Wasserversorgung aufgebaut. Lange Wegstrecken waren dabei zurückzulegen. Zum einen wurden Löschwasserleitungen vom Bio-Energiepark in den Söllinge gelegt, sowie vom Gelände der Firma HEWI zum Einsatzort. Weil dies nicht ausreichte, musste Löschwasser im Pendelverkehr zum Brandeinsatz gefahren werden - dabei unterstützten auch die Korbacher logistisch mit ihrem neuen Löschwagen.

Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer hatte die Situation jederzeit im Griff, er koordinierte die Löschangriffe, ließ sich von den Wehrführern ständig informieren und sorgte dafür, dass die Gefahren für die Einsatzkräfte minimiert wurden. Immer wieder gab es Explosionen von gelagerten Reifen, die eingebauten Feuerschutzwände der Hallen hielten dem Druck und der Hitze aber stand. Leider konnten die Hallen nicht vor der Zerstörung bewahrt werden, die hölzernen Konstrukte wurden ein Raub der Flammen. Etwa 1200 m² groß war die Brandstelle.

Insgesamt waren 120 Einsatz- und Rettungskräfte vor Ort. Der Schaden liegt bei knapp drei Millionen Euro. Bis 15 Uhr werden sich die Lösch- und Aufräumarbeiten hinziehen, schätzt der Stadtbrandinspektor. Verletzte Personen sind nicht zu beklagen. Beamte der Polizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Samstag, den 06. Oktober 2018 um 13:49 Uhr
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