Feuer in 1. Obergeschoss - Feuerwehr rückt mit Drehleiter an

Donnerstag, den 19. Juli 2018 um 13:40 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Die Feuerwehr Bad Wildungen war am 19. Juli im Bierweg im Einsatz Die Feuerwehr Bad Wildungen war am 19. Juli im Bierweg im Einsatz Fotos: 112 Magazin/Amthor

BAD WILDUNGEN. Dank des schnellen Eingreifens der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wildungen konnte Donnerstagmittag im Bierweg schlimmeres verhindert werden.

Nach ersten Erkenntnissen war im 1. Obergeschoss eines Hauses im Bierweg ein Feuer in der Küche  ausgebrochen. Daraufhin wurden die Brandschützer gegen 12.20 Uhr über die Leitstelle alarmiert. Da es zunächst bei der Alarmierung hieß, es würden sich Personen im brennenden Gebäude aufhalten, rückte Einsatzleiter Ralf Blümer mit 32 Einsatzkräften aus - die Freiwillige Feuerwehr Braunau stellte dabei den Atemschutzsicherungstrupp. Ebenfalls im Einsatz waren Löschfahrzeuge sowie die Drehleiter. Am Geschehen beteiligten sich eine RTW-Besatzung und der alarmierte Notarzt aus Bad Wildungen. 

Schneller Löschangriff mit C-Rohren

Bei Eintreffen der Wehr ließ Stadtbrandinspektor Blümer zwei Trupps mit Atemschutz ausrüsten. Mit C-Rohren rückten die Trupps zum Löschangriff über das Treppenhaus in das Gebäude vor, ein weiterer Trupp wurde in Alarmbereitschaft gehalten, um über eine Steckleiter einen zusätzlichen Fluchtweg zu schaffen. Zu diesem Zeitpunkt konnte dem Einsatzleiter aber gemeldet werden, das sich keine Personen im Gebäude befinden.

Fenster geplatzt

Das Feuer, das sich im Küchenbereich ausgebreitet hatte und bereits auf andere Zimmer überzugreifen drohte, konnte zwar erfolgreich bekämpft werden, der Schaden im Innenbereich der Wohnung ist allerdings enorm. So platzten die Fenster in der Küche durch die enorme Hitzeentwicklung, der Sauerstoff gab dem Feuer noch einmal Schub und verrußte den Flur. Die Kriminalpolizei wurde mit den Ermittlungen zur Brandursache beauftragt.  

Einsatz um 14 Uhr beendet

Nach Ablöschen der Flammen wurde mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht. Der Einsatz konnte um 14 Uhr erfolgreich beendet werden. Wie Polizeisprecher Volker König mitteilte, ist die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Nach den ersten Ermittlungen deutet alles auf einen technischen Defekt im Bereich der Küchenzeile hin. Der Schaden wird in einer ersten Schätzung mit etwa 100.000 Euro beziffert.  Fest steht, dass durch das beherzte Eingreifen der Feuerwehren zwei weitere Wohnungen im Haus vor der Zerstörung bewahrt werden konnten. Eine Mietpartei befindet sich derzeit im Urlaub.

Weitere Informationen und eine Fotostrecke folgen.

Zuletzt geändert am Donnerstag, den 19. Juli 2018 um 15:17 Uhr