Mitarbeiter einer Kölner Wartungsfirma tödlich verunglückt

Mittwoch, den 13. Juni 2018 um 16:21 Uhr Verfasst von  Matthias Böhl
Der Mitarbeiter einer Kölner Firma wartete Schwerlastregale, von denen mehere plötzlich umfielen und ihn unter sich begruben. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Der Mitarbeiter einer Kölner Firma wartete Schwerlastregale, von denen mehere plötzlich umfielen und ihn unter sich begruben. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Foto: Matthias Böhl, 112-Magazin

ALLENDORF/EDER. Zu einem tödlichen Unfall kam es heute Morgen gegen 9 Uhr in einem Baustoffbetrieb in Allendorf. Die Feuerwehren aus Allendorf, Rennertehausen und Battenfeld wurden unter der Einsatzleitung von Horst Huhn alarmiert und in die Bahnhofstraße beordert.

Dort, so stand es im Einsatzbefehl der Feuerwehrleute, sei ein Regal eingestürzt und ein Mensch eingeklemmt.

Laut Pressemitteilung der Korbacher Polizei war eine Wartungsfirma aus Köln in Allendorf im Einsatz, um Schwerlastregale in dem Baustoffhandel zu warten. Aus bislang noch unklaren Gründen stürzten laut der Mitteilung einige Schwerlastregale um, in denen noch Baumaterialien gelagert waren. Sie begruben dabei einen 53-jährigen Mitarbeiter der Kölner Wartungsfirma unter sich. Die Frankenberger Notärztin und die RTW Besatzung der DRK Wache aus Laisa konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Unverzüglich haben die Kriminalpolizei aus Korbach und das Amt für Arbeitsschutz aus Kassel die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren auch Beamten der Frankenberger Wache.

Außerdem kam ein Fachberater des THW Ortsverbandes Frankenberg zum Einsatz, um zu klären, ob nach dem schweren Unfall die Statik der betroffenen Regale noch in Ordnung war. Ob Regalteile gegen tragende Säulen gestürzt waren, oder diese beschädigt wurden, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor. Im Nachhinein wurden noch elf weitere Helfer des THW Ortsverbandes Frankenberg zur Unterstützung der Feuerwehr gerufen, um den Verunfallten mit schwerem Bergungsgerät zu befreien.

Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort um die Mitarbeiter und auch um die Hinterbliebenen des tödlich verletzten Mannes.

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 13. Juni 2018 um 23:21 Uhr