Scheunenbrand in Bottendorf: Wehren, Retter und THW im Einsatz (aktualisiert, Fotostrecke)

Montag, den 19. Februar 2018 um 09:30 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Zur Brandbekämpfung und Unterstützung rückten Feuerwehren, Technische Hilfsdienste und Retter nach Bottendorf aus Zur Brandbekämpfung und Unterstützung rückten Feuerwehren, Technische Hilfsdienste und Retter nach Bottendorf aus Fotos: 112-magazin.de

BOTTENDORF. Ein Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Mühlenweg rief die Wehren aus Frankenberg und der Großgemeinde Burgwald auf den Plan, nachalarmiert wurde der Atemschutz-Gerätewagen aus Korbach. Gegen 11.26 Uhr wurden die Wehren durch die Leitstelle  Waldeck-Frankenberg alarmiert. Auch die Drehleiter aus Frankenberg kam zum Einsatz.

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften rückten die Wehren unmittelbar nach der Alarmierung in den Mühlenweg ein. Dort stand eine etwa 2000 Quadratmeter große Scheune in Vollbrand. Einsatzleiter Francisco Ayora Escandell ließ umgehend eine Wasserversorgung aufbauen, um ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus zu verhindern. Mit einer Wassersperre gelang den Freiwilligen dieser Akt hervorragend. Einsatzkräfte gingen mit etlichen B-Rohren in Stellung und versuchten das Feuer von verschiedenen Seiten zu löschen. Unterstützt wurden die Arbeiten durch die Drehleiter der Feuerwehr Frankenberg. Die Bundestraße 252 in der Ortsdurchfahrt von Bottendorf musste zwischen der Kreuzung nach Frankenberg und dem Dorfgemeinschaftshaus gesperrt werden.

Das Feuer in der Scheune, das immer wieder Nahrung durch abgestellte Maschinen, Strohreste und gelagertes Holz erhielt, ließ ein Eindringen der Brandschützer in das Gebäude aufgrund starker Hitze nicht zu. Erst Stunden später, nachdem das THW-Frankenberg mit Radlader, Lkw und Gerätekraftwagen sowie der Ladekran des THW aus Bad Wildungen angerückt waren, konnten die Einsatzkräfte unter Atemschutz näher vorgehen. Stück für Stück wurde das Gebäude von Mitarbeitern des THW abgerissen und begleitet von Einsatzkräften der Feuerwehr abgelöscht, bis am späten Abend auch das letzte Glutnest dem Wasser weichen musste. Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell kehrte erst am Montagmorgen um 7.30 Uhr von der Einsatzstelle zurück.

Polizei und Rettungswagen waren zur Brandabsicherung vor Ort. Ein Verpflegungszug des DRK war ebenfalls im Einsatz um die Freiwilligen mit Essen und Trinken zu versorgen. Tiere befanden sich nach Auskunft eines Brandschützers nicht im Gebäude. Auch Menschen wurden nicht verletzt. Bürgermeister Lothar Koch machte sich während der Löscharbeiten ein Bild von der Lage und sprach dem Besitzer der völlig zerstörten Scheune Mut zu.

Über die Schadenshöhe liegen derzeit keine Angaben vor. Brandermittler der Kripo haben die Arbeit aufgenommen.  (112-magazin)

Zuletzt geändert am Montag, den 19. Februar 2018 um 10:05 Uhr