Wehren im Nachbarkreis verhindern Schlimmeres

Donnerstag, den 28. Dezember 2017 um 18:55 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Nach der Löschaktion wurde das verkohlte Dach geöffnet und das Ofenrohr beseitigt Nach der Löschaktion wurde das verkohlte Dach geöffnet und das Ofenrohr beseitigt Foto: 112-magazin

MARSBERG/LEITMAR. Beim Brand eines Schuppens bei Leitmar ist am Donnerstagnachmittag Schlimmeres verhindert worden. Die Feuerwehren aus mehreren Marsberger Ortsteilen waren schnell zur Stelle - auch eine Besatzung der Johanniter Unfallhilfe Adorf rückte aus.

Die Schadenshöhe war am Abend noch unbekannt. Polizeikräfte waren vor Ort und machten sich ein Bild von der Lage. Verletzt wurde niemand, die vorsorglich angeforderte RTW-Besatzung aus Adorf brauchte nicht einzugreifen.

Gegen 15.45 Uhr wurden die Wehren aus Marsberg, Leitmar, Heddinghausen und Giershagen alarmiert. Etwa 45 Einsatzkräfte unter der Leitung von Andreas Blömeke waren schnell vor Ort und bauten eine Löschwasserversorgung zum Brandobjekt auf. Unter Atemschutz drangen vier Einsatzkräfte in das stark verrauchte Gebäude vor und konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen.

Wie sich später herausstellen sollte, hatte der Eigentümer des Schuppns den Ofen angezündet - wahrscheinlich führte Überhitzung dazu, dass sich in der Zwischendecke ein Brand entwickeln konnte. Im Nachgang wurde mittels Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht. Um 16.30 Uhr, wurde der Einsatz beendet, die Wehren rückten in Ihre Standorte ein.

Link: Einsatzstandort Feldgemarkung Leitmar

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Zuletzt geändert am Donnerstag, den 28. Dezember 2017 um 19:52 Uhr