Gartenlaube brennt in Trappenhardt - Wehren verhindern Übergreifen auf Wohnhaus

Donnerstag, den 02. November 2017 um 14:34 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
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Früh erkannt, konnte ein Großbrand in der Basdorfer Feriensiedlung verhindert werden Früh erkannt, konnte ein Großbrand in der Basdorfer Feriensiedlung verhindert werden Fotos: 112 Magazin

BASDORF/TRAPPENHARDT. Vermutlich führte ein technischer Defekt am Donnerstagmittag zu einem Brand, dem die Wehren aus der Großgemeinde Vöhl mit einem Löschangriff begegnen konnten.

Auf rund 15.000 Euro schätzen die Beamten der Polizeistation Korbach den Brandschaden an einer Gartenlaube und dem Hauptgebäude in der Ferienhaussiedlung Trappenhardt bei Basdorf. Nach ersten Erkenntnissen hatte Landwirt Fritz Schäfer mit einem Bekannten aus Basdorf eine Rauchsäule in der Siedlung Trappenhardt beobachtet und gegen 11.05 Uhr die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über die Notrufnummer 112 informiert.

Daraufhin wurden die Wehren aus Asel, Vöhl, Basdorf, Marienhagen und Herzhausen mit dem Kürzel "F2, brennt Haus in Trappenhardt" alarmiert. Bei Eintreffen der Wehren stand eine Holzlaube im Garten eines Ferienhauses bereits in Vollbrand. Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk leitete den Einsatz von 30 Freiwilligen, die mit einem frühen Löschangriff zuerst das Haupthaus - das sich nur zwei Meter neben der brennenden Laube befindet und bereits erste Hitzeschäden aufwies - zu schützen vermochten.

Ein weiterer Löschtrupp begegnete der brennenden Gartenlaube mit dem Löschmittelzusatz F 500 um ein schnelles Herunterkühlen des Brandes zu erzwingen. Nach etwa 55 Minuten konnte Entwarnung gegeben werden. Mit einer Wärmebildkamera wurden Glutnester lokalisiert und abgelöscht - im Nachgang wurde auch das Haupthaus, bei dem die Scheiben zum Wintergarten durch die vorangegangene Hitzeentwicklung bereits geplatzt waren untersucht. Auch hier wurde mit F 500 nachgelöscht um auf Nummer sicher zu gehen.

Routinemäßig war eine RTW-Besatzung vom Promedica-Rettungsdienst an der Brandstelle eingetroffen, die Retter mussten aber nicht eingreifen, da sich zum Brandzeitpunkt in dem Haus und auch in der Gartenlaube niemand aufgehalten hatte. Die Besitzerin befand sich noch am gestrigen Mittwoch mit Ihrer Tochter auf dem Anwesen, um den Gartenteich zu säubern. Dabei wurde wahrscheinlich eine Zeitschaltuhr aktiviert, die Sauerstoff in den Teich leiten sollte. Ob dies der Auslöser des Brandes war, ist derzeit Gegegnstand weiterer Untersuchungen.

Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich die Eigentümerin wieder in Mettman, sie wurde telefonisch von der Polizeibehörde über den Schaden informiert.

Link: Strandort Gartenlaube Trappenhardt


Zuletzt geändert am Donnerstag, den 02. November 2017 um 17:42 Uhr