A 44: Unfall mit fünf Verletzten sorgt für langen Stau

Freitag, den 28. Juli 2017 um 17:45 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen waren an der Unfallstelle auf der A 44 im Einsatz. Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen waren an der Unfallstelle auf der A 44 im Einsatz. Fotos: pfa

DIEMELSTADT. Für einen mehr als zehn Kilometer langen Stau hat am Freitagnachmittag ein Auffahrunfall in Höhe der Rastanlage Am Biggenkopf auf der A 44 gesorgt. Fünf Insassen der insgesamt drei beteiligten Autos kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Neben Rettungskräften aus Bad Arolsen und Marsberg wurden auch die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen zur Unfallstelle auf der Autobahn gerufen - zunächst hatte es geheißen, eine Person sei in einem verunfallten Fahrzeug eingeklemmt und müsse mit der Rettungsschere befreit werden. Hydraulische Geräte waren aber nicht nötig, die Türen der beteiligten Autos ließen sich noch ohne technische Hilfsmittel öffnen.

Angaben zum genauen Unfallhergang konnten die eingesetzten Beamten der Autobahnpolizei an der Unfallstelle noch nicht machen - sämtliche Fahrzeuginsassen waren in Krankenhäuser nach Warburg und Marsberg gebracht worden, so dass niemand den Beamten die nötigen Informationen geben konnte.

Tatsache ist aber, dass einer Baustelle drei Autos in den Auffahrunfall verwickelt waren - vorn ein in Köln zugelassener VW Passat Kombi, dahinter ein VW Sharan aus dem Hochsauerlandkreis und an letzter Position ein Audi A4 Kombi aus dem Märkischen Kreis. Diese drei Fahrzeuge waren auf der linken Spur in Richtung Kassel unterwegs, als es gegen 14 Uhr kurz vor Ende des Raststättengeländes zu dem Unfall kam.

Autobahnpolizei und Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab, die 18 Brandschützer unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers von Rhoden, Florian Tepel, rückten nach gut einer Stunde wieder ab. Alle drei Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die Polizei gab den geschätzten Gesamtschaden mit 16.000 Euro an.

"Ausgezeichnete Rettungsgasse"
Der Unfall sorgte in Fahrtrichtung Kassel für Behinderungen - in der Baustelle blieb nur noch ein Fahrstreifen befahrbar. Der dadurch ausgelöste Stau erreichte eine Länge von mehr als zehn Kilometern. Einsatzleiter Florian Tepel und Feuerwehrsprecherin Steffi Mann lobten gegenüber 112-magazin.de, dass die Verkehrsteilnehmer im Stau eine ausgezeichnete Rettungsgasse gebildet hätten. (pfa)  


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Zuletzt geändert am Freitag, den 28. Juli 2017 um 20:42 Uhr