Adorf: Heckenbrand und Gasgeruch fordern Einsatzkräfte

Montag, den 15. Mai 2017 um 20:59 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Ein Heckenbrand und Gasgeruch in einem Keller riefen die Feuerwehr Adorf auf den Plan. Ein Heckenbrand und Gasgeruch in einem Keller riefen die Feuerwehr Adorf auf den Plan. Foto: Feuerwehr Adorf

ADORF. Ein Heckenbrand und Gasgeruch in einem Keller haben die ehrenamtlichen Brandschützer der Adorfer Feuerwehr auf den Plan gerufen. Beim Gaseinsatz rückten zur Unterstützung auch die Kameraden aus Bad Arolsen an.

Der Heckenbrand auf dem Dansenberg in Adorf wurde am Donnerstag gegen 13 Uhr von einem vorbeikommenden Autofahrer per Notruf gemeldet. Aus ungeklärter Ursache war eine Lebensbaumhecke auf einer Fläche von etwa vier Quadratmetern in Brand geraten. Der vom Autofahrer ebenfalls informierte Grundstückseigentümer bekämpfte die Flammen umgehend mit Wassereimer und Gartenschlauch. Die alarmierte Feuerwehr unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Patrick Demmer, die mit zehn Einsatzkräften und zwei wasserführenden Fahrzeugen ausgerückt war, musste lediglich Nachlöscharbeiten durchführen. Sicherheitshalber wurde die Brandstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Nach 15 Minuten rückte die Wehr wieder ab.

Gasgeruch im Keller
Wesentlich länger, nämlich gut sechs Stunden, dauerte der zweite Einsatz an diesem Tag. Mit dem Einsatzstichwort "Flüssiggas im Keller, Rhenegger Straße in Adorf" wurde die Feuerwehr Adorf gegen 16 Uhr alarmiert. Mitarbeiter einer Arztpraxis hatten im Keller Gasgeruch wahrgenommen und verständigten den Energieversorger sowie einen örtlichen Elektro-Sanitär-Heizungsbetrieb. Die zuständigen Mitarbeiter führten mit speziellen Geräten Messungen durch und stellten Konzentrationen von Erdgas fest. Da sich die Ursache nicht genau feststellen ließ und die Konzentrationen in den Kellerräumen schwankte, wurde die Feuerwehr angefordert.

Nach Erkundung an der Einsatzstelle forderten die Adorfer Brandschützer die Feuerwehr Bad Arolsen mit einem speziellen Be- und Entlüftungsgerät an. Unter ständiger Beobachtung der Messwerte wurden folglich die Kellerräume entlüftet. Die Werte der Gaskonzentration nahmen Feuerwehrangaben zufolge stetig ab, so dass gegen 22 Uhr der Einsatz beendet werden konnte. Die Feuerwehren Adorf und Arolsen waren mit rund 20 Kräften unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle im Einsatz. Was Ursache des Gasgeruchs war, stand auch am Ende des Einsatzes nicht genau fest. (r/pfa/Quelle: Feuerwehr Adorf)


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Zuletzt geändert am Montag, den 15. Mai 2017 um 21:34 Uhr