Zu lange gejoggt: Große Suchaktion

Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 21:25 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Drei Feuerwehren waren zur Personensuche alarmiert worden, außerdem zwei Hundestaffeln. Drei Feuerwehren waren zur Personensuche alarmiert worden, außerdem zwei Hundestaffeln. Foto: pfa/Archiv

KOHLGRUND. Ein 16-jähriger Sportler, der am Donnerstag länger als sonst zum Joggen unterwegs war, hat damit unbeabsichtigt eine große Suchaktion nach ihm ausgelöst. Die Eltern des Teenagers hatten die Polizei eingeschaltet, die forderte mehrere Feuerwehren an.

Der Jugendliche war am Donnerstag gegen 12.30 Uhr zu einem Lauf von zu Hause aus in die Feld- und Waldgemarkung aufgebrochen. Nachdem er deutlich länger als üblich wegblieb, suchten die Eltern zunächst in der Umgebung von Kohlgrund nach ihrem Sohn. Als die Suche nicht den erwünschten Erfolg brachte, schalteten die Angehörigen die Bad Arolser Polizei ein. Über die Rettungsleitstelle forderten die Ordnungshüter die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Kohlgrund und Neudorf an. Zwei Streifen der Arolser Polizei waren auf hessischer Seite an der Suche beteiligt, im benachbarten Nordrhein-Westfalen war die Marsberger Polizei eingebunden. Außerdem waren bereits zwei Rettungshundestaffeln auf der Anfahrt.

Am Treffpunkt am Gerätehaus in Kohlgrund hatten sich die Feuerwehren bereits auf die Suche vorbereitet. "Wir haben Suchabschnitte eingeteilt und Karten verteilt", erklärte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Seebold am Abend auf Anfrage von 112-magazin.de. Die Feuerwehrleute wollten gerade die Suche rund um Kohlgrund beginnen, als der von einem ausgedehnten Lauf zurückkehrte. Als der 16-Jährige am Feuerwehrhaus realisierte, dass sich die Einsatzkräfte seinetwegen eingefunden hatten, war er überrascht und verwundert.

Es sei leichtsinnig gewesen, bei dieser Witterung mit Orkanböen im Wald zu joggen, sagte Seebold. Selbstverständlich sei man froh über den guten Ausgang.

Zuletzt geändert am Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 22:30 Uhr