Mehr Sicherheit: Spender finanzieren Notsignalgeber

Montag, den 23. Januar 2017 um 22:00 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Freude über die Spendenbereitschaft: Wehrführer Mathias Ladwig (links) und einige seiner Kameraden gemeinsam mit Vertretern der Firmen, durch deren Spenden die Anschaffung der Notsignalgeber (kleines Bild) ermöglicht wurde. Freude über die Spendenbereitschaft: Wehrführer Mathias Ladwig (links) und einige seiner Kameraden gemeinsam mit Vertretern der Firmen, durch deren Spenden die Anschaffung der Notsignalgeber (kleines Bild) ermöglicht wurde. Fotos: Feuerwehr Bergheim-Giflitz

BERGHEIM-GIFLITZ. Mit Spendengeldern hat die Feuerwehr Bergheim-Giflitz in die Sicherheit ihrer Atemschutzgeräteträger investiert: Die Brandschützer schafften sogenannte Notsignalgeber an. In dem hohen Spendenaufkommen sieht die Wehr eine Würdigung ihrer erhenamtlichen Tätigkeit.

Die Notsignalgeber, die umgangssprachlich auch als Totmannwarner bezeichnet werden, lösen ein lautes Signal aus, wenn sich ein Atemschutzgeräteträger über einen gewissen Zeitraum nicht bewegt - dann muss man davon ausgehen, dass er in Not ist und Hilfe benötigt. Über das akustische und teilweise auch optische Signal haben es die Kameraden dann leichter, den Atemschutzgeräteträger in Not zu finden und zu retten.

"Eine Anschaffung dieser Notsignalgeber wäre aus Mitteln der Feuerwehr Bergheim-Giflitz nicht möglich gewesen", sagte Wehrführer Mathias Ladwig. Daher habe man einen Aufruf bei heimischen Firmen gestartet. Ursprünglich hatte die Feuerwehr Bergheim-Giflitz geplant, mit den eingehenden Spenden einige der jeweils rund 200 Euro teuren Geräte anzuschaffen. "Wir waren von der Spendenbereitschaft unserer Gewerbetreibenden sehr positiv überrascht", sagte Ladwig. Es sei so viel Geld eingegangen, "dass wir für alle unsere Atemschutzgeräte einen Notsignalgeber beschaffen konnten."

Um sich bei den Spendern persönlich für die finanzielle Unterstützung zu bedanken und die Geräte ihrer Bestimmung zu übergeben, luden die Feuerwehrleute ihre Unterstützer ins Feuerwehrhaus ein. Dort hätten die Spender die Geräte auch in Augenschein genommen und getestet. Der Wehrführer überbrachte stellvertretend für die Kameradinnen und Kameraden den Dank für die erhaltenen Spenden und die damit ausgedrückte Würdigung der ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit. Ladwig betonte wie wichtig es sei, dass die Feuerwehr über ausreichend Atemschutzgeräteträger verfüge, um solche Schadenslagen wie im vergangenen Jahr mit mehreren Großbränden zu bewältigen. "Durch die Ausstattung unserer Atemschutzgeräte mit den Notsignalgebern wird den Einsatzkräften im Innenangriff ein wenig mehr Sicherheit mit auf den Weg gegeben". (r/pfa)

Gespendet haben die nachfolgenden Unternehmen:

  • Akustikbau Dietz
  • Anschütz und Fischer GbR
  • Baggerbetrieb Schröder
  • Big Drum Engineering GmbH
  • Dr. med. vet. Vockert
  • Elektrotechnik Schreiber
  • E-Neukauf Zuhl
  • Gaststätte Zur Post
  • Heizungsbau Fuchs
  • Löwen-Automobile Krummel
  • Metallbau Schmeisser
  • Metzgerei Menge
  • Sparkasse Waldeck-Frankenberg
  • Waldecker Bank eG
  • Wochenendimbiss Seibel


Zuletzt geändert am Montag, den 23. Januar 2017 um 23:44 Uhr