Brand in Rhena: Übungsszenario hervorragend bewältigt

Dienstag, den 28. Juni 2016 um 22:24 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Gerettet: Feuerwehrleute brachten die "Vermissten" aus dem brennenden Gebäude nach draußen. Gerettet: Feuerwehrleute brachten die "Vermissten" aus dem brennenden Gebäude nach draußen. Fotos: Feuerwehr

RHENA. Die Wehren aus Rhena, Lengefeld und Lelbach wurden am Dienstagabend per Sirene in Marsch gesetzt. Ein Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen wurde angenommen, Menschen waren zu retten und benachbarte Gebäude zu schützen. "Die eingesetzten Kräfte haben hervorragend agiert", lobte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt die Freiwilligen.

Ausgelöst worden war das Feuer in dem Szenario durch eine Verpuffung in der Getreidetrocknung. Die Alarmierung der drei Wehren erfolgte gegen 19.30 Uhr. Nur wenige Minuten später waren die ersten Kräfte aus Rhena vor Ort. Sofort legten die Einsatzkräfte schweren Atemschutz an und begannen mit der Menschenrettung. In kurzer Abfolge trafen auch die Wehren aus Lelbach und Lengefeld an der Einsatzstelle ein.

In klassischer Teamarbeit wurde eine Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz aufgebaut. Während weitere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vorgingen und vermisste Personen ins Freie holten, verhinderten andere Brandschützer mit einer Riegelstellung zwischen den Gebäuden eine weitere Brandausbreitung. Der Innenangriff in der verwinkelten Immobilie verlangte den Einsatzkräften einiges ab. Das gesamte Gebäude war verraucht, so dass absolut realistische Bedingungen herrschten.

Bei der anschließenden Manöverkritik lobten Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt und seine Stellvertreter Carsten Vahland und Bernd Dittrich die Leistungen der fast 40 eingesetzten Kräfte. Der Wehrführer von Rhena, Hendrik Pöttner, bedankte sich bei der Familie, die ihr Anwesen als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatte.

Zuletzt geändert am Dienstag, den 28. Juni 2016 um 22:51 Uhr