Geruch wie faule Eier: Gas-Alarm für Feuerwehr

Donnerstag, den 20. November 2014 um 21:23 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
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Die Wehren aus Arolsen und Helsen rückten in die Professor-Bier-Straße aus, wo ausgetretenes Gas befürchtet wurde. Die Wehren aus Arolsen und Helsen rückten in die Professor-Bier-Straße aus, wo ausgetretenes Gas befürchtet wurde. Foto: pfa/Archiv

BAD AROLSEN. Ein Geruch wie von faulen Eiern hat am Donnerstagabend für einen Einsatz von Feuerwehr und Bereitschaftsdienst des Energieversorgers gesorgt: Eine Anwohnerin der Professor-Bier-Straße in Helsen befürchtete einen Austritt von Erdgas und schlug Alarm.

Die Leitstelle entsandte gegen 18 Uhr die Wehren aus der Kernstadt und aus Helsen mit insgesamt 21 Freiwilligen zu der genannten Anschrift in der Professor-Bier-Straße in Höhe Arofit beziehungsweise Heisterweg, "wo es tatsächlich wie nach faulen Eiern roch", sagte am Abend der Bad Arolser Wehrführer Gordon Kalhöfer gegenüber 112-magazin.de. Nach seinen Angaben wird Erdgas ein sogenanntes Odoriermittel zugesetzt, weil das Gas selbst geruchlos ist - auf diese Weise lasse sich austretendes Erdgas dann doch sehr leicht am schwefeligen Geruch der Zusatzsubstanz feststellen.

Weil nicht klar war, ob es sich tatsächlich um Gas oder etwas anderes handelte, sperrten die Brandschützer vorsorglich die Einsatzstelle ab. Ein Mitarbeiter des Gasversorgers EWF habe mit einem Gasmessgerät jedoch keinerlei Erdgas feststellen können. Der Gas-Alarm wurde daraufhin wieder aufgehoben. "Es könnte auch der Geruch von Gülle gewesen sein", sagte der Wehrführer. Wenig später rückten die Wehren wieder ab.


Weitaus länger dauerten die beiden vorangegangenen Einsätze der Arolser Kameraden:
Großbrand vernichtet Wohnhaus und Halle (15.11.14, mit Video u. Fotos)
180.000 Euro Schaden bei Saunabrand (13.11.14, mit Video u. Fotos)

Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

 

Zuletzt geändert am Donnerstag, den 20. November 2014 um 23:18 Uhr