Brand in Kfz-Werkstatt: Gefahr durch Gasflaschen (aktualisiert)

Montag, den 17. Februar 2014 um 11:34 Uhr Verfasst von  HNA
Mehrere Feuerwehrleute mussten wegen der Rauchentwicklung unter Atemschutz vorgehen. Mehrere Feuerwehrleute mussten wegen der Rauchentwicklung unter Atemschutz vorgehen. Foto: HNA

HATZFELD. Ein Feuer in einer Hatzfelder Werkstatt hat am Montag gegen 10 Uhr einen Großalarm bei den Feuerwehren von Holzhausen, Eifa, Reddighausen und der Stadt Hatzfeld ausgelöst. 25 Einsatzkräfte löschten den Brand.

Nötig war das Großaufgebot, da zwei Gasflaschen mit Sauerstoff und Acetylen drohten, durch die Hitzeeinwirkung zu explodieren. Verletzt wurde dabei niemand.

"Unter Atemschutz haben wir die Flaschen in der Garage abgelöscht", erklärt Dirk Riedesel, Einsatzleiter und Wehrführer der Hatzfelder Feuerwehr. Dann habe die Feuerwehr die Flaschen weiter gekühlt, um größeren Schaden zu verhindern. Insgesamt habe man "Glück gehabt", sagte der Feuerwehrmann. "Die Gasflaschen hätten eine große Gefahr werden können."

Die Ursache ist nach Angaben der Frankenberger Polizei eine Schweißerdecke, die sich entzündet habe. Sie lag auf den beiden Gasflaschen, sodass sich diese schnell erhitzt haben. Die Schadenshöhe beträgt laut Polizei rund 10.000 Euro.

Die beiden zur Zeit des Brandes in der Garage abgestellten Fahrzeuge blieben nach Aussage des Inhabers der Werkstatt unbeschädigt. Das Rolltor und die zugehörige Elektrik sowie die beiden Gasflaschen müssten ersetzt werden.

Nachbarn seien auf die Rauchentwicklung aufmerksam geworden, berichtet die Polizei. Sie hätten daraufhin den Eigentümer und die Feuerwehr verständigt.


Zuletzt geändert am Montag, den 17. Februar 2014 um 17:22 Uhr