Scheune bei nächtlichem Feuer völlig zerstört / VIDEO

Freitag, den 01. November 2013 um 06:49 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Diesen Artikel bewerten
(22 Stimmen)
Nicht mehr zu retten war die Scheune, die am frühen Freitagmorgen am Ortsrand von Volkhardinghausen in Vollbrand stand. Nicht mehr zu retten war die Scheune, die am frühen Freitagmorgen am Ortsrand von Volkhardinghausen in Vollbrand stand. Fotos: Feuerwehr Bad Arolsen (1), pfa

VOLKHARDINGHAUSEN. Bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist am frühen Freitagmorgen eine Scheune am Ortsrand von Volkhardinghausen. Rund 70 Feuerwehrleute aus mehreren Arolser Ortsteilen waren im Einsatz. Angaben über Brandursache und Schadenshöhe lagen an der Einsatzstelle nicht vor.

Kurz vor 4 Uhr früh gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle und bei der Polizei ein. Als die ersten Brandschützer nach einigen Minuten an der Einsatzstelle am Ortsausgang in Richtung Landau eintrafen, brannte das landwirtschaftlich genutzte Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Wenig später stürzte die Holzkonstruktion ein. In der Scheune, die laut Polizei einem örtlichen Landwirt gehört, war neben Heu und Stroh unter anderem ein Güllefass gelagert. Ein Pferdetransportanhänger, der neben dem Gebäude stand, wurde durch die Hitzeeinwirkung beschädigt.

Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, der den Einsatz gemeinsam mit seinem Stellvertreter Michael Seebold leitete, waren insgesamt 70 Freiwillige aus Volkhardinghausen, Landau, Bühle, Bad Arolsen und Helsen im Einsatz. Die Wasserversorgung erfolgte unter anderem aus dem etwa 500 Meter entfernten Klosterteich. Weil die Scheune nicht mehr zu retten war, ließen die Feuerwehrleute sie kontrolliert abbrennen. Ein Landwirt, der mit einem Schlepper mit Frontlader zur Hilfe kam, zog brennendes Heu und Stroh sowie glimmende Balken aus der Scheune und legte sie auf der umgebenden Wiese ab - dort löschten die Feuerwehrleute das Brandgut ab.

Wie ein Polizeibeamter der zuständigen Bad Arolser Wache an der Brandstelle sagte, werde die Kripo die Ermittlungen übernehmen. Was zu dem Feuer geführt hatte, war am Morgen noch völlig unklar. Auch Angaben zur Schadenshöhe waren noch nicht möglich.


Die Arolser Kameraden waren in dieser Woche mehrfach im Einsatz:
Neben Brücke mehrere Meter in Tiefe gestürzt (27.10.2013, mit Video u. Fotos)
Schweißarbeiten und Sturm sorgen für Einsätze (29.10.2013)

Zuletzt geändert am Freitag, den 01. November 2013 um 13:32 Uhr

Videobeitrag