Diemelsee: Biber stürzen von Talsperre

Sonntag, den 12. Mai 2013 um 09:11 Uhr Verfasst von  Klaus Rohde
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Den Sturz von der Diemeltalsperre haben die Biber nicht überlebt Den Sturz von der Diemeltalsperre haben die Biber nicht überlebt Foto: Rohde

HERINGHAUSEN/HELMINGHAUSEN. Ein zugewandertes Biberpärchen ist an der Talsohle der Diemeltalsperre tot aufgefunden worden. Vermutlich sind die Tiere durch die Wasserüberläufe etwa 34 Meter in die Tiefe gestützt. Diesen Sturz haben die beiden Biber nicht überlebt.

Woher die beiden Biber stammen, wird derzeit mit einer DNA-Untersuchung festgestellt. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die zweitgrößten Nager der Welt über eine bestehende Population an der Fulda über die Weser bis in die Diemel gelangt sein können.

Wissenswertes über Biber: Der ausgewachsene europäische Biber wiegt zwischen 23 und 30 Kilogramm und hat eine Kopf-Rumpf-Länge von 83 bis 102 Zentimetern. Die Biber halten eine lebenslange Einehe und leben in kleinen Familienverbänden. Die Paarung der Biber findet in der Zeit von Januar bis April statt. Nach einer Tragzeit von knapp über 100 Tagen Tagen erblicken zwei bis sechs Junge das Licht der Welt. Biber sind reine Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von der Rinde aus Weichhölzern und Pflanzen. Die Tiere bauen Burgen, in denen sie leben, und Dämme mit denen sie den Wasserstand in ihren Revieren regulieren.

Zuletzt geändert am Sonntag, den 12. Mai 2013 um 14:41 Uhr