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Landkreis: Polizei warnt vor dubiosen Anrufen

Montag, den 21. Dezember 2015 um 18:22 Uhr
WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei warnt vor dubiosen Anrufen. Mehrere dieser Fälle sind in den letzten Tagen bekannt geworden. In Bad Wildungen gaben sich Anrufer als Mitarbeiter eines Umfrageinstituts aus und wollten vertrauliche Daten wissen. Zum einen,…
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Zulassungsstelle: Prozess gegen Mitarbeiter

Mittwoch, den 31. Oktober 2012 um 08:29 Uhr

WALDECK-FRANKENBERG. Wegen Betrugs und veruntreuender Unterschlagung müssen sich zwei ehemals im Autohandel tätige Angeklagte und ein vormals auf einer Kfz-Zulassungsstelle im Landkreis tätiger Mann ab Dienstag, 6. November, vor dem Landgericht Marburg verantworten. Ein weiterer Termin ist für den 12. November angesetzt.

Den Autohändlern wird vorgeworfen, in mehreren Fällen durch Vorlage falscher Kaufverträge anderer über den Wert des Fahrzeuge getäuscht zu haben. Zudem sollen sie Ankaufsfinanzierungen für Fahrzeuge erwirkt haben, die in Wirklichkeit bereits weiterverkauft waren. Dazu sollen sie der jeweils finanzierenden Bank Zweitausfertigungen der Fahrzeugpapiere vorgelegt haben. In diesen Fällen soll nach Meinung der Staatsanwaltschaft der dritte Angeklagte, der in der Kfz-Zulassung tätig war, beteiligt gewesen sein. Er soll dabei dei Papiere "wahrheitswidrig und unter Verletzung der ihm obliegenden Dienstpflichten" ausgestellt haben.

Der Mitarbeiter sei derzeit von seinen Aufgaben freigestellt, erklärte Kreissprecher Dr. Hartmut Wecker auf Anfrage. Man wolle für das weitere Vorgehen den Ausgang des gerichtlichen Verfahrens abwarten. Quelle: HNA

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500 Waffen im Landkreis zerstört

Samstag, den 27. Oktober 2012 um 08:34 Uhr

WALDECK-FRANKENBERG. 500 Schusswaffen wurden von Juni 2011 bis heute zur Vernichtung im Landkreis abgegeben. Die Zahl der zerstörten Waffen ist damit leicht gesunken. Im Jahr zuvor waren es noch 564 Waffen. Das teilte Helmut Möller von der unteren Jagdbehörde des Landkreises jetzt mit.

"Rund 500 Waffen werden pro Jahr abgegeben. Das ist der Normalfall", sagte Möller. Die Gründe, warum es im vergangenen Jahr weniger waren, konnte er nicht nennen. Im gesamten Landkreis sind etwa 25 000 erlaubnispflichtige Schusswaffen aller Gattungen ( Kurz- und Langwaffen) registriert. Diese verteilen sich auf etwa 4200 Waffenbesictzer einschließlich der Schützenvereine. "Am meisten werden hier Kleinkaliber-Gewehre abgegeben, die Ende der 60er- beziehungsweise Anfang der 70er- Jahre frei erworben wurden", erklärte Möller. Darüber hinaus defekte oder zumindest nicht mehr zu gebrauchende Waffen. Mehrere Male im Jahr ist Möller mit Kollegen unterwegs, um die Waffenbesitzer zu überprüfen. "Bei der Kontrolle vor Ort stellen wir häufig fest, dass kein entsprechender Waffenschrank vorhanden ist", sagte Möller. Dem Betroffenen werde dann aufgegeben, sich innerhalb einer gewissen Frist einen zertifizierten Schrank zuzulegen oder aber die Waffen an einen Händler oder Berechtigent (Jäger,Sportschütze) abzuliefern. Wenn das nicht geschehe, werden die Waffen bei der Behörde abgegeben. Anlaufstelle für die Abgabe der Waffen ist der Fachdienst Korbach und in Frankenberg. Nach den Amokläufen in Winnenden und Erfurt wurde das Waffenrecht im Jahr 2009 erneut verschärft. Seidem müssen Waffenbesitzer auch ohne begründete Zweifel an einer sicheren Aufbewahrung einen Überprüfung ihrer Wohnungen erlauben.

WAFFEN IM LANDKREIS: 4200 Personen besitzen in Waldeck-Frankenberg 25000 registrierte Schusswaffen verschiedener Gattungen. Zwischen Juli 2011 und Juli 2012 wurden 500 Waffen in Frankenberg und Korbach abgegeben. 2009 waren es 363, im folgenden Jahr 521 und 2011 sogar 564. Schusswaffen müssen abgegeben werden, wenn sie nicht vorschriftsmäßig in einem Waffenschrank aufgewahrt werden oder die Anschaffung eines Waffenschranks nicht in Betracht kommt. Annahmestelle ist der Landkreis mit den zuständigen Waffenbehörde in Korbach und Frankenberg. Die Schusswaffen können auch von einem Außendienstmitarbeiter abgeholt werden. 

 

AUFBEWAHRUNG VON WAFFEN: Das Aufbewahren von Waffen und Munition  ist im Gesetz klar geregelt. Zur Durchsetzung des öffentlichen Interesses und der Sicherheit , ist die untere Waffenbehörde  berechtigt, auch unangemeldet Waffen zu kontrollieren. Dabei schauen die Mitarbeiter besonders auf folgende Punkte:

  • Entsprechen die Waffenschränke den gesetzlichen Anforderungen ?
  • Ist die Munition abschliessbar von den Waffen gelagert ?
  • Sind Lang und Kurzwaffen voneinander getrennt ?
  • Stimmen die Waffen mit der Waffenbesitzkarte überein ?
  • Sind die Waffenummern an der Waffe identisch ?
  • Wer befindet sich im Besitz des Waffenschrankschlüssels ?

 

Quelle: HNA/112-magazin/Untere Waffenbehörde

 

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